Es ist still im Auto. Der Motor läuft ruhig vor sich hin, neben dir sitzt der Experte – und plötzlich fühlt sich alles anders an als in den Fahrstunden zuvor. Die Hände werden feucht, der Puls steigt, Gedanken rasen durch den Kopf.
Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein. Viele Fahrschüler erleben vor der praktischen Fahrprüfung starke Nervosität. Wichtig ist jedoch: Prüfungsangst bedeutet nicht, dass du schlecht vorbereitet bist. Meist zeigt sie nur, wie wichtig dir diese Prüfung ist.
Was Prüfungsangst wirklich ist
Prüfungsangst ist eine normale Reaktion unseres Körpers auf eine Situation, die wir als bedeutsam einstufen. Für viele steht der Führerschein für mehr Freiheit, Selbstständigkeit und neue Möglichkeiten im Alltag.
Was im Körper passiert
Sobald dein Gehirn Alarmbereitschaft erkennt, reagiert der Körper automatisch:
- Schneller Herzschlag
- Flachere Atmung
- Angespannte Muskeln
- Stärkere Fokussierung
Diese Reaktionen sind eigentlich für echte Gefahren gedacht. Beim Autofahren brauchen wir jedoch Ruhe, Übersicht und gute Entscheidungen.
Die häufigsten Gründe für Prüfungsangst
Hoher innerer Druck, das Gefühl bewertet zu werden und Angst vor Fehlern gehören zu den grössten Auslösern. Perfektion ist jedoch nicht gefragt – sicheres und verantwortungsbewusstes Verhalten zählt.
Ein Perspektivenwechsel, der Druck nimmt
Was wäre wirklich das Schlimmste? Du bestehst nicht, erhältst einen neuen Termin und gehst besser vorbereitet nochmals an die Prüfung. Keine Strafe. Keine langfristigen Nachteile.
Vorbereitung ist der stärkste Angstgegner
Selbstvertrauen entsteht durch Erfahrung. Diese Massnahmen helfen enorm:
- Realistische Prüfungssimulationen
- Fahrten durch anspruchsvolle Stadtbereiche
- Training zu Stosszeiten
- Das Kennenlernen unbekannter Strecken
Drei Sofort-Tipps für den Prüfungstag
1. Kontrollierte Atmung
Atme vier Sekunden ein und sechs Sekunden aus. Diese Technik aktiviert das parasympathische Nervensystem und beruhigt den Körper.
2. Bewusst langsamer handeln
Handle bewusst etwas langsamer, um Kontrolle zu behalten. Das verhindert überstürzte Entscheidungen.
3. Aufmerksamkeit nach aussen richten
Verkehr beobachten, Spiegel nutzen, Blickführung ruhig halten – so lenkst du dich von inneren Gedanken ab.
Der häufigste Denkfehler
„Ich bin noch nicht bereit."
Wenn dein Fahrlehrer dich zur Prüfung anmeldet, steckt dahinter Erfahrung und eine klare Einschätzung. Sehr wahrscheinlich bist du weiter, als du glaubst.
Fazit
Prüfungsangst gehört zu wichtigen Momenten dazu. Mit guter Vorbereitung und den richtigen Strategien kann Nervosität sogar in konzentrierte Aufmerksamkeit umschlagen.
Bereit, deine Prüfungsangst hinter dir zu lassen?
Dann ist jetzt der richtige Moment, den nächsten Schritt Richtung Führerschein zu machen. Kontaktiere die Drivemaster Fahrschule Bern und starte mit einem sicheren Gefühl in deine Fahrprüfung.

